Presseberichte zur Kinsteerer Kerb 2015

Nachkerb Mehr Zeit zum Partymachen

Mit „Rock den Saal“ und dem Frühschoppen bei der Feuerwehr endete am Wochenende die Kerb in Königstädten.



Königstädten. 

Ganz ähnlich und doch wieder ganz anders als der traditionelle Kerwetanz am Samstag zuvor, zielte die Veranstaltung „Rock den Saal“ im Kaisersaal auf ein jüngeres Publikum ab. Statt Anzug und Kleid war die Kleiderordnung sehr viel freizügiger. Die Liveband Daddy Longlegs ließ es, wie auch schon in den Jahren zuvor, wieder rockig angehen, so dass Kerweborsch und Gäste vor der Bühne ihren Spaß hatten. Mit aufblasbaren Gitarren ausgestattet, machten die „Roten“ den Bandmitgliedern regelrecht Konkurrenz. Allerdings waren die Stimmen auf der Bühne deutlich besser, ebenso wie das Gitarrenspiel.


600 Preise hatten die Borsch im Laufe des Tages für die Tombola eingesammelt, und die Lose wurden ihnen förmlich aus den Händen gerissen. Den Kerwebaum konnten die Gäste jedoch nicht mit einem Los gewinnen. Seit einigen Jahren können sich Interessenten melden, die noch mit Holz heizen. Statt den mehr als 20 Meter hohen Baum mit harter Währung zu bezahlen, wird er „verfressen“, sagte Exkerweborsch Florian Küchler und erklärte, es sei nicht sinnvoll, wenn jemand den Baum gewinne, der nichts damit anfangen kann. Im Sommer zur Grillsaison lädt der, der den Baum bekommen hat, die Borsch zu einer Feier im Garten oder ähnlichem ein.


Wegen der Zeitverschiebung um eine Stunde, bekamen die Feiernden mehr Zeit zum Partymachen geschenkt und kosteten dies reichlich aus, denn auch am Samstagabend war der Kaisersaal wieder proppenvoll. Zu später Stunde wurde der aktuelle Kerwewatz, der Borsch, der die schwarze Kappe trägt, versteigert. Carlo Osterod hatte es diesmal erwischt, und er wurde für 200 Euro von Sven Kirsch ersteigert, der im Jahr 2003 Kerwevadder war. Was genau der Watz für ihn tun soll, weiß Kirsch noch nicht. Meist handelt es sich um Aufgaben wie Autos putzen oder Rasen mähen.


Zwischen den beiden Kerbewochenenden hatten die Borsch als Kerweausflug gleich zwei Brauereien besucht. Bei Pfungstädter nahmen sie an einem Wettbewerb teil und gewannen ein großes Partypaket als Hauptpreis.


Der Samstagabend sei, so Exkerweborsch Florian Küchler, sehr erfolgreich verlaufen und der Saal proppenvoll gewesen. Eine weitere Tradition ist das Kerwecafé in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Denn da treffen sich Borsch und Freunde in der „Skihütte“ bei Waltraud, wo Mettbrötchen gegessen werden, welche die Kerwemütter geschmiert haben, und wo bis in den Morgen hinein weitergefeiert wird.


Die Skihütte ist eine Scheuer, in der beim Kerwecafé mehr als 100 Leute feiern. Dort hängen auch die Schlipse ehemaliger Kerwevädder.


Die Feuerwehr Königstädten richtete am Sonntag den Frühschoppen auf dem Feuerwehrgelände aus. Das Trio Edge Ball trat auf, und die Besucher genossen Steaks und Bier.


Am kommenden Samstag sammeln die Kerweborsch die kleinen Bäume ein, und der Kerwebaum wird seinem neuen Besitzer übergeben. Dann wird auch die Kerb begraben – in Form einer Flasche mit Informationen darüber, wer im kommenden Jahr Kerwevadder wird. Wo das geschieht und wer der nächste Kerwevadder wird, bleibt für die kommenden zwölf Monate ein bestens gehütetes Geheimnis. sura


Quelle: http://www.ruesselsheimer-echo.de

„Edge Ball“ spielt beim Frühschoppen zur Königstädter Nachkerb.
Foto: Vollformat / Volker Dziemballa



Rüsselsheim 26.10.2015

Wehmut und Zufriedenheit bei Königstädter Nachkerb


Von Claus Langkammer


RÜSSELSHEIM - Wehmut, ein wenig traurig darüber, dass dieses Fest sich wieder seinem Ende zuneigt? „Ja, das auf alle Fälle“, sagt der junge Mann beim Königstädter Kerbe-Frühschoppen, deren Gastgeber die Feuerwehr ist. „Aber wie schnell geht doch ein Jahr herum“, lässt sich sein Begleiter vernehmen. Da sieht auch Kerwevadder Kevin Reichmann so, der als Fazit den Zusammenhalt unter den Kerweborsch hervorhebt.


Am Abend vorher, an einem einsamen Tisch auf dem verwaisten Rummelplatz, der aufgeheizten Stimmung im knallvollen Kaisersaal bei gefühlsstarkem „Daddy Longlegs“-Rock für ein paar Augenblicke entfleucht, fasst der junge Mann mit dem weißen Überzug über der roten Kerweborsch-Mütze zusammen: „Das ist meine Bilanz: Man ist am Anfang nervös. Aber wenn man weiß, dass man selbst es ist, auf den alle gucken, fühlt man sich super gut.“ Doch es gilt auch dies: Erleben einer beeindruckenden dörflichen Gemeinschaft, wiederum Tausende Besucher einer traditionsreichen südhessischen Kerb.


Das Fest aller Feste


Drinnen, auf einem der Kaisersaal-Tische, findet sich doch tatsächlich noch ein verloren umherliegender Kerwespruch. Kurzer Blick auf den Schluss des letzten Spruches – und wie das aufs Ganze passt: „...Um mit Eich des zu feiern, was fer uns is es Beste, die Kinsteerer Kerb, das Fest aller Feste.“ Keineswegs übrigens haben die Herren Kerweborsch in der zurückliegenden Woche die Hände in den Schoß gelegt. Es ist Schlag auf Schlag gegangen, jeden Tag etwas anderes: interne Kerbe-Olympiade nach bekanntem Muster, zwei Brauerei-Besuche, einer davon als Gewinn eines Preisausschreibens, einsatzfreudig wahrgenommene Anwesenheitspflicht bei der „Mega-Finalparty“ und eine Art Trost-Besuch bei den nicht mehr in Erscheinung getretenen grünen Kerweborsch im „Bärenstübbche“.


Frühschoppen: Soeben stellt der Königstädter Wehrführer Michael Stephan Zäune zwischen Fahrzeugen und dem „gastronomischen“ Teil der Halle auf. Auf dem Grill draußen brutzeln Steaks und Würste, der Gerstensaft schäumt, und die „Edgeball“-Musiker Mete Iz, Pierre Kirchner und Volker Träuptmann stimmen ihre Instrumente für Classic Rock. Aufgeschnappter Dialog zwischen zwei Besuchern: „Du siehst so glücklich aus mit Deinen zwei Gläsern Bier in der Hand.“ – „Ja, aber wenn ich Dich sehe...“ Gelächter.


Wie kommt es, dass die örtliche Wehr Ausrichter des Kerb-Abschlussfestes ist? „Das sind wir seit mittlerweile 20 Jahren“, sagt der Wehrführer. „Entstanden ist es dadurch, dass an diesem Sonntag drüben bei der Kerb in aller Regel nichts Großartiges mehr angeboten wird. Da sind wir mit unserer Idee in die Bresche gesprungen. Und es ist und bleibt ein Volltreffer.“


Quelle: http://www.main-spitze.de

Gute Stimmung im Kaisersaal.
Foto: Vollformat/Detlef Volk



Rüsselsheim 20.10.2015

Kerbe-Frühschoppen im Königstädter Kaisersaal


RÜSSELSHEIM - (cl). Wie hinterhältig! Beim Betreten des Kaisersaals verwirren einem augenblicklich köstlichste Düfte die Sinne. In Silberpfannen dampfen Rippchen, Grillschinken, Weißwürste, Püree und Sauerkraut, flankiert von Griebenschmalz und Brezen. Aber Krone-Wirt Guido Hinterkircher weiss auch sonst, was man sich beim Königstädter Kerbe-Frühschoppen wünscht. Es sind Gemütlichkeit und Erinnern an Früheres. Der Kerbe-Gastronom hat vor dem Arrangieren der Plätze doch tatsächlich auf alten Bildern nachgeschaut, „wie einst die Tische standen und auch sonst ein wenig an frühere Konturen herangeführt. Das ist es doch, was die Leute mögen“. Untermauert wird das Ganze durch die Küche: „Püree – selber gemacht, Sauerkraut – langsam in Schmalz und Butter gekocht, Rippchen – heute morgen um halb sechs abgeholt.“ Zwei der Kräfte hinter den dampfenden Behältnissen, Marcus Schütz und Steve Hüller, machen die Sache rund: „Klar, man muss alles probieren, was man ‘rausgibt. Was man selber nicht essen würde, würde man nicht ‘rausgeben.“ Denen glaubt man das.


Vorne, an der Bühnenrampe, bringt sich mit dem lederhosenbestückten Quartett „Die alten Schlawiner“ ebenfalls Bewährtes in unterhalterische Position, die Sängerin gar im stilechten Dirndl. „Schlawiner“-Chef Dr. Oliver Saul gibt eine Kostprobe aus dem Spaß-Repertoire zum Besten, bei dem freilich auch nicht mit Deftigem gegeizt wird: „Wir würden schon Stimmung ‘reinbringen, wenn wir nicht laufend spielen müssten.“


Die Kinsteerer Kerweborsch sind hochzufrieden mit dem Verlauf. Alles im Griff. Es klappt wie am Schnürchen. Frage am Bierstand draußen, wo eine Gruppe von ihnen rasch einen zur Brust nimmt: Welche Bedeutung hat die Kerb für einen Ort? „Kerb ist Frohsinn, Feiern. Wenn die Leute sich extra Urlaub nehmen“, befindet Kai Trautwein, seit neun Jahren unter der roten Kerweborsch-Mütze dabei, „wenn die Leute ihre Höfe öffnen, für den Umzug Essen kochen, wenn es jedes Jahr an einem Stand Glühwein umsonst zu trinken gibt, wo sich jeder aufwärmen kann, dann spricht das für sich.“


Quelle: http://www.main-spitze.de

Kerwe-Wochenende Königstädten in Feierlaune


Ein Kerwebaum mit drei Baumkronen, eine perfekt choreographierte Mitternachtsshow und Kevin Reichmann als neuer Kerwevadder sind die bisherigen Höhepunkte der Kerb in Königstädten.



Königstädten. Beim Kerweumzug am Sonntag nahmen neben den Schwarzbachtrommlern und dem Verein „Internationales Rollatortreffen“ auch Kerweborschgruppen aus Trebur, Nauheim, Bauschheim und Haßloch teil. Kerwevadder Kevin Reichmann verlas mit kräftiger Stimme den diesjährigen Kerwespruch, bei dem neben ortsinternen Schwänken ein besonders kritischer Blick auf das Handeln und die Entscheidungen der Politik geworfen wurde, die Königstädter Anliegen recht stiefmütterlich behandle.


Der Abriss der GHS sei zwar verhindert worden. Doch „das die versuche, die Schul auszublute, denn nur die onnern grie es gute. Nur fer die GeHaeS do gibt’s koa Geld, bis se vun selbst ausenannerfällt“. Auch die von der Stadt schnellstmöglich zugesagte Erneuerung der Nauheimer Straße aus dem Jahr 2012, die bis heute nicht umgesetzt ist, wurde beim Kerwespruch erwähnt. Ebenso die Standortwahl für das Flüchtlingsheim. Denn es hieß: „Es waas doch wohl jeder, dass die misse wo hie, doch wie die Stadt des jetzt regelt, verstehe mer nie. En Platz wo doch früher koaner durfte was baue, ob Feierwehr oder Subbermarkt, alle wurde verhaue, is uff oamol des Beste, was es gibt hier im Ort, du driwwer verliert mer am beste koa Wort.“


Gute Vorarbeit


Bereits am Samstagmittag waren viele Königstädter auf den Bismarckplatz gekommen, um beim Stellen des Kerwebaumes vor dem Kaisersaal dabei zu sein. Die Borsch, die sich mit lustigen Kostümen als Bären, Affen, Tiger und Astronauten verkleideten, hatten den Baum bereits am Donnerstag gefällt, so dass er am Samstag nur noch aus dem Wald geholt werden musste.


Ein wenig zu dick war der Stamm zunächst, so dass noch einige Sägearbeiten ausgeführt werden mussten, bevor der mehr als 20 Meter hohe Baum, ein Exemplar mit drei Baumkronen, in den Farben Rot und Weiß geschmückt, mit Kranz und vier echten Würsten behängt, ins Baumloch passte. Beim Einschlagen der Keile, mit denen der Baum fixiert wird, entpuppte sich Kerweborsch Sascha Helfrich als „Hammermörder“. Denn er schlug so kräftig zu, dass das Holz des Hammergriffs zu Bruch ging.


Bereits am Freitagabend hatte es im Kaisersaal den Bieranstich und einen Saufmaschinenwettbewerb gegeben, bei dem mehr als zehn Mannschaften mitmachten und die „White Hawks“, die überwiegend aus Ex-Kerweborsch bestanden, sich den Sieg holten. Beim Kerwetanz am Samstagabend rief der Kerwevadder der vergangenen Kerb, Florian Küchler, nachdem er mit einem einzigen gezielten Schlag die Flasche zertrümmert hatte, in der das gut gehütete Geheimnis steckte, den neuen Kerwevadder aus, der ab sofort Kevin Reichmann ist.


Volles Programm


Der Samstag, der für die „Roten“ bereits am frühen Morgen begonnen hatte, war nach dem Einzug in den Saal, Kappenübergabe an den neuen Kerwevadder und Tanz noch lange nicht zu Ende. Denn noch stand die Mitternachtsshow an, die in diesem Jahr das Motto „Zurück in die Zukunft“ hatte. In Anlehnung an die Science-Fiction-Trilogie aus den 80er-Jahren, machten die Borsch mit verschiedenen Tanzeinlagen verschiedene Zeitsprünge und traten als Cowboys, Rock’n’Roller oder New Waver auf. Das Publikum zeigte sich begeistert von den Tanzdarbietungen, die Jessica von der Au mit den Kerweborsch als Choreographin eingeübt hatte.


Weiter geht es mit der Kerb am kommenden Samstag (24.) mit Rock den Saal im Kaisersaal und der Band „Daddy Long- legs“. Auch eine große Tombola erwartet die Gäste wieder, deren Hauptgewinn ein Reisegeschenkgutschein im Wert von 250 Euro ist.


Quelle: http://www.ruesselsheimer-echo.de

Ein gutes Team: Mit 25 Aktiven sind die Kinsteerer Kerweborsch bestens aufgestellt.



Kinsteerer Kerweborsch Die Kerb kann kommen


Am Wochenende startet die Kerb in Königstädten. Vom 16. bis 25. Oktober laden 20 Kinsteerer Kerweborsch und fünf Füchse als Borsch in der Ausbildung ein.



Königstädten. 

Bereits am Dienstagabend schmückten die Kerweborsch den Kaisersaal in den Traditionsfarben Rot und Weiß, bastelten Hexenleitern als Wandschmuck und probten für ihre Mitternachtsshow. Am Mittwoch starteten auch die Aufbauarbeiten der Marktbestücker auf dem Bismarckplatz. Neben der Band „Deja vu“ aus Kriftel, die zum ersten Mal beim Kerwetanz auftreten wird, gibt es ein weiteres neues Angebot mit dem „Kinsteerer Sportabzeichen“, das am kommenden Sonntag ab 17.30 Uhr parallel zum Dämmerschoppen auf dem Kerweplatz ausgerichtet wird.


Zu dem neuen Angebot gehört ein Heuballenweitwurf, ein Schubkarrenwettlauf und ein Kinsteerer Triathlon. Los geht die Kerb am heutigen Freitag, 16. Oktober, ab 19 Uhr mit Bieranstich und Saufmaschinenwettbewerb im Kaisersaal. Veranstalter ist Kronepächter Guido Hinderkircher, der, wie üblich, ein Fass Freibier stellt. Am Samstag wird nach frühmorgendlichem Ausflug in den nahe Wald um 13 Uhr der Kerwebaum auf dem Bismarckplatz aufgestellt. Ab 20 Uhr laden die „Roten“ zum Kerwetanz mit Mitternachtsshow und Livemusik ein. Der Eintritt kostet 7 Euro. Nach dem Kerwegottesdienst in der evangelischen Kirche um 10 Uhr, beginnt der Kerweumzug am Sonntag um 14 Uhr auf dem Bismarckplatz, wo auch der Kerwespruch des aktuellen Jahres vom neuen Kerwevadder vorgelesen wird. Für die Teilnahme beim Zug durch die Straßen Königstädtens haben bereits viele Teilnehmer zugesagt. Der Sonntag klingt mit einem Kerwedämmerschoppen im Kaisersaal aus, der um 17.30 Uhr beginnt. Parallel dazu wird auf dem Kerweplatz um das Kinsteerer Sportabzeichen gerungen. Am darauffolgenden Montag startet ab 10 Uhr der Frühschoppen im Kaisersaal mit Livemusik, bevor die Kerb in einen kurzen Dornröschenschlaf fällt. Weiter geht es dann erst wieder am folgenden Samstag, 24. Oktober, mit der Nachkerb. „Rock den Saal“ mit der Band „Daddy Longlegs“ und großer Tombola erwartet die Gäste an diesem Tag ab 20 Uhr im Kaisersaal. Der Hauptgewinn bei der Tombola, so verrieten es die Kerweborsch, wird ein Reisegutschein sein. Der Eintritt kostet 8 Euro. Beendet wird die Kerb für dieses Jahr dann am Sonntag, 25. Oktober, ab 10.30 Uhr mit einem Frühschoppen und Livemusik bei der Königstädter Feuerwehr. sura


Quelle: http://www.ruesselsheimer-echo.de

Die Kinsteerer Kerweborsch sind bereit für die Kerb.
Foto: Vollformat/Volker Dziemballa




Rüsselsheim 14.10.2015

Alles bereit für die Kinsteerer kerb


Von Claus Langkammer


RÜSSELSHEIM - Wie peinlich? „Das wissen Sie nicht? Den Namen des Kerwevadders“, sagt unter der ausladenden Bismarckplatz-Eiche in schönster Herbstsonne der Erste Königstädter Kerweborsch-Pressewart Stefan Fischer, „den gibt es erst am Samstag, bei Kerwetanz und Mitternachtshow und Kerwevadder-Walzer.“


25 Aktive

Die Kinsteerer Kerweborsch, 25 Aktive an der Zahl, sind, wie könnte es anders sein, gewappnet. „Wir sind aber nur 24, weil einer von uns grade sein Auslandsjahr macht.“ Und wer ist das, dem also die Kerb vom 16. bis 25. Oktober mit allem gewohnten Drum und Dran entgehen wird? „Das ist der Jannick Erhard. Der ist in Neuseeland.“ Also ohne Jannick: Freitag, 16. Oktober, 19 Uhr, Bieranstich mit Saufmaschinenwettbewerb im Kaiser-Saal, Samstag, 17. Oktober, 13 Uhr, Kerrwebaum-Aufstellen, 20 Uhr Tanz und Mitternachtsshow in der „Krone“, Sonntag, 18. Oktober, 10 Uhr, Gottesdienst, 14 Uhr Kerwe-Umzug mit Spruch aus der Feder Gösta Schöners, eines Ex-Kerweborsch, dazu Kinsteerer Sportabzeichen, Montag, 19. Oktober, 10 Uhr, Frühschoppen an gewohntem Ort, Samstag, 24. Oktober, 20 Uhr, „Rock im Saal“ mit „Daddy Longlegs“ und großer Tombola, Sonntag, 25. Oktober, 10.30 Uhr, Frühschoppen bei der Feuerwehr. A propos: Der Kerwebaum, so hört man von Kevin Reichmann, „hat immer so um die 23 bis 24 Meter. Wir holen ihn wieder aus dem Königstädter Wald.“ Und: „Im Wald sind alle dabei.“ Bierkasten nicht vergessen! „Haben wir dabei. Nicht nur einen.“


Welche Eigenschaften sind eigentlich für einen ernst zu nehmenden Kerweborsch unabdingbar? „Eins sein mit Verein und Ort“, befindet Stefan Fischer. „Interesse haben, die Tradition des Vereins aufrechtzuerhalten, Verantwortungsbewusstsein, wenn etwas ansteht, dass man sich dafür einbringt.“ Und so im persönlichen Sinne, beispielsweise charmant, überzeugend, trinkfest? „Das sind wir alle.“


Quelle: http://www.main-spitze.de

Kinsteerer Kerb 2017


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Bis zur Kerb vom 21.-29.10.2017