Presseberichte zur Kinsteerer Kerb 2011


Frühmorgens geht es in den Wald

07.10.2011 - RÜSSELSHEIM

 

KÖNIGSTÄDTER KERB Die „roten“ Kerweborsch haben sich für das Volksfest viel vorgenommen(red).

 

In der Vorbereitungswoche vor der Kerb wurde das Schmuckstück und Kerwedomizil, der Kaisersaal, hergerichtet und auf die tollen Tage vorbereitet. Daneben galt es, den Kerwegag für die Mitternachtsshow am Kerwesamstag einzustudieren. Auch die kleinen Kerwebäume, die während der Kerb alle Königstädter Gaststätten und das Haus des Kerwevadders schmücken, wurden schon unter Aufsicht des Försters im Wald gefällt und in den Farben rot-weiß geschmückt. Die Seile zum Stellen des großen Kerwebaums wurden noch geprüft. Am Freitag, 14. Oktober, treffen sich die „roten“ Kinsteerer Kerweborsch dann zum Abschluss der anstrengenden Vorbereitungswoche zu einem letzten Abendessen, bevor der Kerwestress beginnt.

 

Am gleichen Abend beginnt auch die erste Veranstaltung im Kaisersaal, der Bieranstich, zu dem pünktlich um 0 Uhr der erste Einmarsch der Kerweborsch zum Kerwelied „Kinsteerer Kerb is do“ erfolgt. Zum Feiern bleibt nicht viel Zeit, da der große Kerwebaum Samstagsmorgen ab 6 Uhr im Königstädter Wald geholt und gegen 13 Uhr auf dem Bismarckplatz aufgestellt wird. Dies geschieht aus Sicherheitsgründen seit Jahren mit einem Kran und mit Hilfe der Königstädter Feuerwehr.

 

Nur der Kerwevadder trägt eine weiße Kappe

 

Am Abend vor der Tanzveranstaltung im Kaisersaal treffen sich die Kerweborsch zum Ausgraben der Kerb. Dies ist traditionell eine leere Weinflasche des vorigen Kerwejahres. Ab diesem Moment dürfen auch erst die roten Kappen, die jeden Kerweborsch vom Kaisersaal auszeichnen, getragen werden. Nur einer hat dann eine weiße Kappe, nämlich der Kerwevadder, dessen Name geheim gehalten und erst nach dem abendlichen Einmarsch in den Saal bekannt gegeben wird. Höhepunkt ist um Mitternacht der Kerwegag, der auch mit Unterstützung von Nichtkerweborsch vorbereitet wird.

 

Am Sonntag findet der Kerweumzug mit dem Verlesen des Kerwespruchs statt. In diesem werden die lustigen Begebenheiten aus Königstädten, der Welt aber auch aus der Politik durch den Kakao gezogen. Der Spruch wird von den Kerweborsch zum Nachlesen an die Besucher verkauft. Beste Stimmung kann man beim Umzug am Stand der ehemaligen Kerweborsch, den „Ex“ in der Nauheimer Straße erleben. Der Gewinn dieses Standes wird jedes Jahr an eine andere gemeinnützige Einrichtung gespendet.

 

Der Kerwemontag steht ganz im Zeichen des Kerwefrühschoppens in allen Königstädter Gaststätten. Im Laufe der Woche ist dann noch die traditionelle Kerweborschsitzung beim Kerwevadder zu bewältigen, bei der er zum Dank für die Kerb die Kerweborsch verköstigt. Am Nachkerwesamstag, 22. Oktober, sammeln die Kerweborsch am Vormittag in ganz Königstädten Spenden für die große Tombola, die im Rahmen des abendlichen Kerwetanzes stattfindet. Der letzte Tag der Kinsteerer Kerb, der Nachkerwesonntag, wird dann mit einem Frühschoppen bei der Königstädter Feuerwehr gefeiert. Und dann beginnt das Warten auf die Kerb 2012.

 

Quelle: www.main-spitze.de

Kinsteerer Kerb 2017


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Bis zur Kerb vom 21.-29.10.2017

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